Dead Rising: Endgame

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Der Journalist Chase Carter (Jesse Metcalfe) wird nicht nur von seiner Vergangenheit geplagt, auch das US-Militär ist hinter ihm her. Er stösst auf die Hintergründe der Zombie-Epidemie und deckt dabei eine riesige Verschwörung auf, in die der skrupellose General Lyons (Dennis Haysbert) verwickelt ist. Chase Carter und seine Verbündeten müssen eine Katastrophe verhindern, doch die Zeit läuft gegen sie...

 

Die Hauptdarsteller
Dennis Haysbert
Jesse Metcalfe
Marie Avgeropoulos
Billy Zane

Der Regisseur
Pat Williams

Zombies“ im Schnarchmodus
Der Anfang des Films ist ganz der Rückschau des Vorgängers „Dead Rising: Watchtower“ gewidmet, was zwar hilfreich sein soll, aber direkt für aufkommende Langeweile sorgt. Und auch danach kommt das Geschehen nicht richtig in Fahrt, zwar wurden einige Splatter-Szenen angedeutet, dennoch bleibt die Action eher auf der Strecke. Dabei ist zu bedenken, dass Dead Rising: Endgame zwar eine FSK-Einstufung „ab 18“ hat, sich diese Einstufung allerdings nur auf die Extras beschränkt, der eigentliche Film ist ab 16 Jahren freigegeben.

Die Story, sofern man überhaupt von einer solchen sprechen kann, beschränkt sich darauf, dass die Hauptdarsteller die eingangs genannte Verschwörung aufdecken wollen und dabei durch die Quarantäne-Zone ziehen, wobei sie von den sogenannten Zombies angegriffen werden. Diese sind aber eigentlich gar keine richtigen Zombies, sie entstanden eher durch mysteriöse Versuche des Militärs und sollen als Superwaffe eingesetzt werden. Sie sind aggressiv, schnell und äußerst beißwütig, lassen sich aber recht simpel aus dem Weg räumen und sorgen nicht unbedingt für eine gepflegte Horror-Stimmung.

 

 

Stellenweise kann man den Film sogar als ganz gut bezeichnen, was aber weniger durch die schauspielerischen Leistungen oder die Story hervorgerufen wird, sondern eher durch die flachen und dadurch amüsanten Dialoge oder den Übereifer der sogenannten Zombies kommt. Wer hier wie im Spiel an jeder Ecke Zombiehorden erwartet, wird auf ganzer Linie enttäuscht, im Rudel treten diese nur selten auf und selbst dann sind es sehr überschaubare Mengen. Die Hauptdarsteller setzen sich – bis auf einige wenige Verluste – erfolgreich gegen sie zur Wehr.

Zudem sehen die Zombies noch nicht einmal gut aus, Fans von z.B. „The Walking Dead“ werden über das hier verwendete Zombie-Make-Up eher lächeln. So passt sich die maskenbildnerische Leistung eher dem tristen Gesamteindruck des Films an. Selbst beim Einsatz von Filmblut wurde gespart, da dieses eher spärlich fliesst. Wer also denkt, dass zumindest der Splatter-Effekt im Vordergrund steht, wird leider eines Besseren belehrt.

Die Bildqualität von Dead Rising: Endgame ist ordentlich.Sowohl in hellen als auch dunklen Passagen ist das Bild klar und scharf, so dass ihr nichts verpasst.
Beim Ton könnt ihr zwischen Deutsch (DTS-HD 5.1) und Englisch (DTS-HD 5.1) wählen, deutsche Untertitel können ebenfalls eingeschaltet werden. Die Dialoge sind gut zu verstehen und auch die übrige Action wird gut rübergebracht

 

Dead Rising: Endgame

 

Fazit:
Dead Rising: Endgame
ist ein Film, den niemand braucht: Kaum vorhandene Story, überschaubare „Zombie“massen, zu sparsam dosiertes Filmblut und durchschnittliche Darsteller sorgen dafür, dass weder Spannung noch Gruselatmosphäre aufkommen. Leider schafft der Film es nicht einmal, auf die Liste der guten Trash-Movies zu kommen, selbst dafür ist er zu schwach. Leider wird hier wieder einmal gezeigt, dass die meisten Filme zu Videospielen besser nie gedreht worden wären. Schade.

Produktinformationen:
Format:
Widescreen
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region B/2
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
Studio: Polyband/WVG
Erscheinungstermin: 25. November 2016
Produktionsjahr: 2016
Spieldauer: 97 Minuten

 

Media

  • Genre: Action
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