The Last of Us Remastered - Das Special




Im vergangenen Jahr feierten PlayStation 3-Besitzer "The Last of Us". Auch die Presse zeigte sich mehr als angetan von diesem Spiel, welches die Atmosphäre nach einer Pandemie mehr als gekonnt wiederspiegelt. Nun ist es endlich soweit und auch PS4-Besitzer kommen in den Genuß dieses Spiels. In der Remastered-Edition ist jedoch nicht nur das Spiel mit besserer Grafik enthalten, sondern auch alle bisher verfügbaren DLCs.


In unserem Special wird in Kürze das Review zum Spiel erscheinen. Natürlich gibt es ebenfalls ein Gewinnspiel. Und auch das Review zum PS3-Titel möchten wir hier nochmal erwähnen, solltet ihr es nicht kennen.


- The Last of Us Remastered - Das Review
- The Last of Us Remastered - Das Gewinnspiel

The Last of Us - Review - PlayStation 3

 



Bewertung:  / 0
SchwachSuper 
Erstellt am 10. Juli 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: PC
Veröffentlicht am 10. Juli 2011
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Reise ins finstere Mittelalter! Hexenverfolgungen, Folter und Todesstrafen sind an der Tagesordnung. Ihr lebt mit eurer Familie in Salem und gehört – wie auch eure Mutter – zu den Verfolgten. Euch bleibt nichts anders übrig, als zusammen mit ihr aus der Stadt zu fliehen und unterzutauchen. Setzt eure gesamten Wimmelbild-Fähigkeiten ein und versucht, euer beider Leben zu retten!

Wie bei allen Spielen von Purple Hills, habt ihr auch bei Lost Chronicles – Salem anfangs die Wahl, ob ihr direkt das Hauptspiel installieren wollt oder vielleicht erstmal einige andere Games probespielen wollt. Hier stehen euch fünf Spiele aus dem Portfolio von Purple Hills zur Verfügung. Habt ihr euch für die direkte Installation des Hauptspiels entschlossen, werdet ihr bei Spielstart dazu aufgefordert, einen Sündernamen einzugeben. Also eigentlich ist es ja der Spielername, aber in Anbetracht der Story von Lost Chronicles – Salem ist es eben der Sündername.

Im Hauptmenü könnt ihr dann zwischen Spielen, Alles über dieses Spiel, Optionen, Mitwirkende und Beenden auswählen, entscheidet ihr euch für's Spielen, folgt eine kurze Storysequenz mit Untertiteln, die ihr auf Wunsch überspringen könnt. Eure erste Aufgabe besteht dann darin, Glühwürmchen zu fangen, die euch fortan als Tippgeber begleiten. Ihr habt eine unbegrenzte Anzahl an Tipps, allerdings muss sich das Glühwürmchenglas nach jeder Benutzung erst wieder aufladen. Recht früh in Lost Chronicles – Salem erhaltet ihr auch ein Tagebuch, welches euch mit der Spielanleitung, Tipps, einer Karte, wichtigen Ereignissen usw. versorgt.

Durch die Spielanleitung im Tagebuch lernt ihr beispielsweise die verschiedenen Formen des Mauszeigers kennen, der sich je nach möglicher Aktion verändert. Könnt ihr etwas genauer untersuchen, wird er zur Lupe, bei einem möglichen Dialog wird er zur Sprechblase. Dabei handelt es sich nicht um Dialoge im eigentlichen Sinn, denn nur euer Gesprächspartner „redet“, dies wird auf Schriftrollen dargestellt, die neben dem Charakterportrait erscheinen. Antwortmöglichkeiten habt ihr nicht, ihr werdet durch diese Gesprächsrollen nur über eure jeweiligen Aufgaben informiert.

Diese Aufgaben erscheinen zudem am unteren Bildschirmrand und leiten euch sozusagen durch Lost Chronicles – Salem. Ihr müsst beispielsweise verschiedene Artefakte finden, Beweise auftreiben oder Vertraute vertreiben. Diese Vertrauten sind Tiere, die ihr mittels eines Familienerbstücks vertreiben könnt. In solch einem Fall wird das betreffende Tier von dem Familienerbstück eingerahmt und es erscheinen Symbole, die ihr zur richtigen Zeit per Mausklick aktivieren müsst. Habt ihr stets das richtige Timing, leuchtet das Familienerbstück auf und der Vertraute verschwindet.




An manchen Stellen des Spiels werdet ihr auch Wimmelbilder lösen müssen, diese werden euch in der Umgebung durch ein Glitzern verdeutlicht. In diesen Wimmelbildszenen ist am unteren Bildschirmrand eine Suchliste untergebracht, anhand derer ihr die nötigen Objekte erkennt. Habt ihr ein Objekt gefunden, klickt ihr es einfach an und es verschwindet mit einem Glitzern. In der Suchliste wird es verblasst und durchgestrichen dargestellt. Die Objekte sind bei genauem Hinschauen recht schnell zu finden, ihr solltet vermeiden, zu oft wahllos in der Gegend herumzuklicken. In diesem Fall fängt euer Mauszeiger an zu brennen und ihr könnt ihn ein paar Sekunden lang nicht bewegen. Könnt ihr ein Objekt trotz angestrengter Suche nicht finden, so hilft ein Klick auf das Glühwürmchenglas und die kleinen Insekten kreisen das Gesuchte ein.

Manche Objekte aus den Wimmelbildszenen landen in eurem Inventar, auch Dinge aus der Umgebung können teilweise aufgesammelt werden. Dies erkennt ihr daran, dass sich der Mauszeiger in eine Hand verwandelt. Das Inventar befindet sich am unteren Bildschirmrand, genau wie euer Tagebuch und die Möglichkeit, wieder zum Menü zu gelangen. Oftmals ist es nötig, dass ihr die Dinge aus eurem Inventar in der Umgebung einsetzt, um weiterzukommen, oft sind damit dann kleinere Minispiele verbunden. Diese können nach einiger Zeit übersprungen werden, fehlt euch noch etwas zur Lösung, steht euch ein Button bereit, mit dessen Hilfe ihr wieder zum eigentlichen Spiel zurückkehren könnt. Insgesamt kann man fast sagen, dass Lost Chronicles – Salem sozusagen eine Mischung aus Wimmelbildspiel und Adventure ist, wobei beide Teile meiner Meinung nach etwas zu kurz kommen.

Die Story von Lost Chronicles – Salem ist nur mäßig interessant, wohingegen die Informationen im Tagebuch wirklich sehr informativ sind. Leider sind dies aber sehr große Textmengen und ich bezweifle ernsthaft, dass sich wirklich jemand alles durchliest. Immerhin erhält man zu jedem Ereignis und jeder wichtigen Person ein oder zwei Seiten Text, die eher einen geschichtlichen Hintergrund haben, als dass sie für die eigentliche Story des Spiels eine wichtige Rolle spielen. Negativ fiel mir auch auf, dass manche Informationen des Tagebuchs nicht richtig dargestellt werden. Sobald ihr mehrere Teile von etwas braucht, sollen die einzelnen Fundorte eigentlich auf der Karte ersichtlich sein, was aber nicht der Fall war. Das führt dazu, dass ihr euch ziemlich planlos durch sämtliche Schauplätze bewegen müsst, um eben diese Sachen zu finden.

Grafisch präsentiert sich Lost Chronicles – Salem recht ansprechend, viele Schauplätze müssen besucht und untersucht werden. Diese sind detailreich gestaltet und ihr solltet die Augen offenhalten, um auch alle Vertrauten zu finden. Sind an einem Schauplatz wichtige Dinge versteckt, so wird euch dies durch das Aufblinken eines hellen Punktes verdeutlicht. So könnt ihr eigentlich nichts übersehen, auch wenn sich der Mauszeiger an eben diesen Stellen in keinster Weise verändert. Das Aufblinken bleibt so lange bestehen, bis ihr herausgefunden habt, was an dieser Stelle zu tun ist, danach verschwindet es und ihr wisst, dass an diesem Schauplatz keine weiteren Aktionen mehr nötig sind.




Gesteuert wird mit der Maus, was eigentlich kein Problem sein sollte. Ab und an bewegt sich die Maus etwas schwerfällig, was gerade in den Wimmelbildszenen schon mal zum Problem werden kann, etwas genau anzuklicken.
Die musikalische Untermalung ist gelungen, einige Zwischensequenzen lockern Lost Chronicles – Salem auf. Auf Sprachausgabe müsst ihr allerdings komplett verzichten.



Fazit:
Der Versuch aus Lost Chronicles - Salem eine Mischung aus Adventure und Wimmelbildspiel zu machen, ist nicht ganz gelungen, da beide Teile meiner Meinung nach zu kurz kommen. Zudem ist die Story nur mäßig interessant, was aber durch die vielen Informationen im Tagebuch etwas ausgemerzt wird. Die technische Umsetzung ist gelungen, auch wenn ihr auf Sprachausgabe verzichten müsst. Fans des Wimmelbildgenres können eigentlich beherzt zugreifen, auch wenn es sich bei Lost Chronicles - Salem nicht um den herausragendsten Vertreter handelt, wer allerdings mehr Anspruch hat, ist mit anderen Wimmelbildspielen besser bedient.

Lost Chronicles - Salem

Publisher: Purple Hills
Entwickler: -
Off. Website: -
Spieleranzahl: 1
Genre: Wimmelbildabenteuer
USK-Freigabe: ab 12 Jahren
Sprache(n): deutsch
System: PC (Windows XP/Vista/7, Pentium-, Athlon- oder vergleichbarer Prozessor ab 1 GHz, 512 MB RAM, 3D-Grafikkarte, DirectX 8.0 oder höher, Soundkarte, CD ROM- oder DVD-Laufwerk)
Diskussion: Hier geht's zum Thread
Shop: Bei Amazon bestellen!
Note:

65%



Lost Chronicles - Salem
Pro:
+ Viele Schauplätze
+ Tagebuch bietet viele Informationen
+ Leichte Steuerung
Contra:
- Story nur mäßig interessant
- Hinweise im Tagebuch stimmen nicht immer
- Mischung aus Abenteuer und Wimmelbild nicht unbedingt gelungen
- Eher geringer Umfang und kurze Spieldauer
Features:
  • Spannende Handlung, fesselnde Charaktere
  • Entdecke Geschichten, Menschen und Ereignisse, die vor 300 Jahren wirklich stattfanden
  • Vorschau auf das nächste Losr Chronicles-Spiel sowie ein Blick auf die Ereignisse, die tatsächlich in Salem, Massachusetts stattgefunden haben

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