Special: World of Warcraft - Warlords of Draenor




Die Eiserne Horde muss aufgehalten werden. Garrosh Höllschrei ist in die Vergangenheit entkommen und verwandelt zusammen mit seinem Vater Grommash, dem gefürchteten Anführer des Kriegshymnenclans, die Clans von Draenor in eine Furcht einflößende Kriegsmaschine. Es ist eure Aufgabe die Eiserne Horde zu stoppen, bevor das Schwarze Portal fertiggestellt werden kann und die Invasion beginnt.



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Bewertung:  / 1
SchwachSuper 
Erstellt am 23. April 2012 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Xbox 360
Veröffentlicht am 23. April 2012
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Gut drei Jahre ist es her, dass der Vorgänger zu Prototype 2 erschien. Bzw. er erschien eher nicht, zumindest nicht hierzulande. Die USK gab dem Titel damals kein Go, stattdessen bekam der Titel zudem noch einen Platz auf dem Index, was auch den Import erschwerte. Prototype 2 hat es nun geschafft, auch in Deutschland in den Handel zu kommen. Natürlich ab 18 Jahren und (ebenfalls ganz klar) leicht geschnitten, aber immerhin verfügbar. Ob man sich diese Schnitte hätte sparen können, oder ob Prototype 2 spielenswert ist, lest selbst...

Zu Beginn möchte ich kurz auf die Schnitte der deutschen Version eingehen. Diese sind nicht wirklich sehr tragisch, getötete Zombies "zerfallen" wie im Original in ihre Einzelteile. Nur bei menschlichen Gegnern hat man auf diese Zerstümmelung verzichtet, sie sterben halt einfach. Das war es dann aber auch schon, demnach nichts, was tief ins Spielgeschehen eingreifen würde.
Der Blacklight-Virus beherrscht die Stadt. Auch eure Familie fiel ihm zum Opfer und ihr macht euch auf die Suche nach Alex Mercer, der den Virus auf die Stadt losgelassen haben soll. Wer Teil 1 gespielt hat, wird hier gleich merken, dass es genau der Alex Mercer ist, den ihr im Vorgänger selbst verkörpert habt. Ganz anders in Prototype 2. Ihr findet ihn recht schnell, er klärt euch aber darüber auf, dass er nichts mit der Ausbreitung des Virus zu tun hat. Trotzdem gibt er euch noch ein kleines "Geschenk" mit auf den weiteren Weg, denn er infiziert euch mit einer mutierten Form des Virus. Hierdurch werdet ihr quasi zur ultimativen Kampfmaschine und macht euch auf die Suche nach Gentek-Mitarbeitern und Blackwatch-Soldaten, deren Arbeitgeber für das Chaos zuständig sind.



Prototype 2 ist ein Open-World-Spiel, ihr könnt euch weitestgehend frei im virtuellen New York bewegen. Die Stadt ist dabei in drei Zonen aufgeteilt, einer grünen, einer gelben und einer roten Zone. Die grüne Zone ist sicher, hier habt ihr kaum etwas zu befürchten. In der gelben Zone werden Experimente mit dem Virus an unschuldigen Bürgern gemacht. Gentek-Forscher sind es hier, die die Gegend unsicher machen. In der roten Zone trefft ihr zum einen auf Blackwatch-Soldaten, zum anderen auf stark mutierte Zombies, die euch das Leben schwer machen.
Zu Beginn des Spiels seid ihr in der gelben Zone unterwegs, die anderen beiden werden im weiteren Spielverlauf freigespielt. Ab dann könnt ihr euch auch frei zwischen diesen Zonen bewegen, um beispielsweise Aufträge anzunehmen.

Diese Aufträge sind es, die leider mit das größte Manko des Spiels sind, denn wirklich einfallsreich war man hier nicht. Nahezu alle Aufträge laufen nach dem gleichen Schema ab. Auftrag annehmen, Zielperson suchen, Zielperson ausschalten, fertig. Natürlich stehen diese Zielpersonen nicht einfach in der Gegend rum und warten, dass ihr sie findet. Oft müsst ihr euch bei der Suche nach den Zielobjekten durch Zombiemassen schnetzeln, Blackwatch-Soldaten ausschalten usw..
Da ihr von Spielbeginn an über reichlich Superkräfte verfügt, ist das aber nicht das größte Problem. Ihr rennt Häuserwände hoch, dabei ist es egal, ob ihr gleich an einem Wolkenkratzer empor lauft, werft mit Autos in der Gegend rum, reißt Objekte aus deren Verankerung, um damit eure Gegner anzugreifen und mehr.